Taube flieg!

von Christopher Lampart, enthüllt am 3. Oktober 2012 auf dem Aufsichtspunkt Teufelsburg, Kiechlinsbergen

Im Jubiläumsjahr der 1150 Jahr-Feier wird eines der schönst gelegenen Dörfer am Kaiserstuhl um einen Anziehungspunkt reicher. Das Kunstwerk des ortsansässigen Bildhauers und Künstlers Christopher Lampart steht auf dem Teufelsburg hoch über Kiechlinsbergen.

Der Künstler hat dieses Thema bewusst gewählt, da in der wechselvollen Geschichte von Kiechlinsbergen die Menschen dieses Dorfes immer auch für Freiheit und Selbstbestimmung eingetreten sind: von den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert über genossenschaftliches Wirtschaften bis zum Widerstand gegen das Atomkraftwerk in Wyhl.

 

Er habe seine Skulptur "Taube flieg!"genannt, weil die bisherigen Friedensinitiativen in der Welt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, erläutert Christopher Lampart. Die Taube ist an den Boden gebunden, kann nicht hoch fliegen. Nur ein Flügel ist frei, hebt sich in den Himmel. "Dadurch diese Anstrengung, los zu kommen. Die Menschen müssen sich ganz große Gedanken machen, was es bedeutet, Frieden zu schaffen". Freiheit und Frieden gehören nach Ansicht des Künstlers zusammen. Angedeutet wird das durch gefesselte Hände. Frieden ist nur möglich, meint er, wenn es auch in anderen Ländern Frieden gibt. Wenn Frieden herrscht, gibt es mehr Freiheit.

 

Aufgestellt am  3. Oktober 2012 auf der Teufelsburg in Keichlinsbergen